Wenn Investoren und Unternehmer entscheiden, dass die VAE ideal für ihr Geschäft sind, stellt sich eine Frage.Freihandelszone oder Offshore: Welche Unternehmensform und Struktur passt am besten zu meiner Tätigkeit?
Es ist wichtig zu wissen, dass Offshore-Gesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht tätig sein dürfen.Sie dürfen dort keine Geschäfte ausüben.Für ein aktives Geschäft in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eine Offshore-Gesellschaft nicht geeignet.
Auch Handel innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate ist damit nicht möglich.Eine Offshore-Gesellschaft kann jedoch Anteile an Immobilien in den Vereinigten Arabischen Emiraten besitzen.Das gilt nur, wenn die zuständige Behörde es genehmigt.Die Behörde ist die Stelle, bei der die Offshore-Gesellschaft registriert ist.Eine Offshore-Gesellschaft kann außerdem als Holding fungieren.
Die Beschränkungen für Offshore-Unternehmen sind:
- Die Offshore-Gesellschaft darf keine Aktivitäten in den VAE ausüben.
- Die Offshore-Gesellschaft darf kein Bankgeschäft betreiben.
- Sie darf keine Versicherungs- oder Rückversicherungstätigkeit ausüben.
- Sie darf nicht als Versicherungsagent oder Versicherungsmakler tätig sein.
- Die Offshore-Gesellschaft darf keine Geschäfte tätigen, die die zuständige Behörde verbietet.
- Das gilt auch nach den Vorschriften, unter denen die Gesellschaft gegründet wurde.
Die RAK Investment Authority (RAKIA) führte im Januar 2007 das Konzept der International Business Company ein.
Seitdem ist RAK eine der beliebtesten Offshore-Destinationen weltweit.
RAK Offshore-Unternehmen sind von Körperschafts- und Einkommensteuern befreit.
Sie sind ideal für internationale Geschäfte ohne physische Präsenz in den VAE.
Aktives Geschäft in den VAE ist dabei nicht erlaubt.
RAK Freihandelszone
Die RAK Freihandelszone ist ein günstiger Standort für Investitionen.
Sie eignet sich für ein Büro oder Lager in den VAE.
Eine Freihandelszone ist ein Sondergebiet in RAK.
Dort fallen viele Handelshemmnisse weg.
Dazu zählen Steuern, Zölle und Kontingente.
Auch die Bürokratie ist oft geringer.
So sollen neue Firmen und ausländische Investoren angezogen werden.
Firmen in der Freihandelszone können Doppelbesteuerungsabkommen nutzen.
In den VAE gibt es über 50 solcher Abkommen.
Sie können auch ein Investorenvisum oder eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten.
Freihandelszonengesellschaften sind bis zu 50 Jahre steuerbefreit.
Vorteile einer Freihandelszonengesellschaft
Für Steuerplanung braucht man oft echte Substanz vor Ort.
Dazu gehören Präsenz und reale Geschäftstätigkeit.
Eine Free-Zone-Gesellschaft verbindet Steuerfreiheit mit lokaler Aktivität.
Die Behörde stellt oft einen Mietvertrag für ein eigenes Büro aus.
Alternativ gibt es auch ein „Shared Desk“.
So lässt sich der echte Sitz der Firma nachweisen.
Eine reine Domiziladresse reicht heute oft nicht mehr aus.
Mit einer aktiven Free-Zone-Firma ist ein Geschäftskonto in Dubai meist leichter.
Außerdem können Gründer und Mitarbeiter Aufenthaltsgenehmigungen erhalten.
Diese erlauben einen Wohnsitz, ohne Mindestanwesenheit.
So erreichen Sie Steuerfreiheit privat und für das Unternehmen.
Für weitere Infos kontaktieren Sie uns gern.
Das gilt auch bei der Frage „RAK Freihandelszone oder RAK Offshore“.
Sie können auch unser Merkblatt mit Details lesen.

